News, Presse | 09. Dezember 2009 90 Jahre EVVA!
Innovation aus Tradition: Die Geschichte eines Erfolgsunternehmens.
Drei Männer. Eine Idee. EVVA.
Laxenburgerstraße 28. Das Geburtshaus eines gewissen Karl Jindrich in Wien. Wir schreiben das Jahr 1919.
Drei Ingenieure, unter ihnen Karl Jindrich, haben eine Vision vor Augen, die Realität werden soll. Gemeinsam entwickeln die befreundeten Ingenieure ein Manifest des Fortschritts: sie wollen erfinden (E), versuchen (V), verwerten (V). Dem Wunsch folgt die Tat: Sie beschließen ein Unternehmen, eine Anstalt (A), zu gründen. Es ist die Geburtsstunde von EVVA!
EVVA erlebt Höhen und Tiefen.
Die Gewerbeberechtigung wird im Jahr 1923 erteilt. In den 1920er entwickelt EVVA schließlich das erste Zylinder-Kastenschloss (M.A.F.).
EVVA beschäftigt in den 1930er Jahren bereits um die 150 Mitarbeiter. Die Qualität der Sicherheitsprodukte ist erstklassig. Dennoch droht Gefahr: Mängel im Management und widrige Umstände führen Anfang der 1970er Jahren zu großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
1973: EVVA erfindet sich neu und startet durch.
EVVA steht vor der größten Krise der Unternehmensgeschichte. Doch ein Mann erkennt das große Potential des Traditionsunternehmens: Herr Kommerzialrat Dkfm. Nikolaus Bujas, zu dieser Zeit Geschäftsführer bei Gebrüder Grundmann, einem Mitbewerber von EVVA. Genau der Typ Manager, den EVVA jetzt braucht. Mit einer unglaublichen Erfahrung – wohl keiner weiß besser über die Branche Bescheid. Die Familie Grundmann/Bujas ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit sieben Generationen in der Schlossindustrie tätig!
Herr Nikolaus Bujas übernimmt EVVA am 21. Dezember 1973 – als 63-Jähriger. Seine Familiendynastie führt das Unternehmen bis heute überaus erfolgreich. Die Exportexpansion beginnt.
Start einer neuen Ära: Herr Nikolaus Bujas nimmt seinen Schwiegersohn Herrn Kommerzialrat Sven Berlage in die Geschäftsführung auf. Der zukünftige Nachfolger kümmerte sich von nun an um die Positionierung von EVVA in Europa. Und das mit großem Erfolg. Herr Sven Berlage knüpft in den 1980er Jahren weltweite Verbindungen und fördert den Export sowie den Ausbau der Niederlassungen.
Doch oft kommt es anders als geplant. Herr Berlage, der das Unternehmen hätte übernehmen sollen, stirbt plötzlich und unerwartet im Jahr 1999 – sechs Monate vor seinem um 28 Jahre älteren Schwiegervater. Der beinahe zeitgleiche Tod beider Geschäftsführer berührt die Mitarbeiter zutiefst.
Die nächste Generation – Herr Mag. Stefan Ehrlich-Adám – ist nun am Start und stellt sich den Herausforderungen, strahlt Zuversicht aus und gibt den Mitarbeitern wieder Mut. Herr Ehrlich-Adám ist zu diesem Zeitpunkt bereits einer der Geschäftsführer von EVVA, er leitet die Elektronikabteilung und engagiert sich stark im Exportbereich.
Noch im Jahr 1999 übernimmt Herr Ehrlich-Adám das Familienunternehmen. Seine Frau, Frau Mag. Nicole Ehrlich-Adám, (die Tochter von Herrn Berlage) ist für den Bereich Human Resources verantwortlich.
Unsere Werte bestimmen unser Handeln.
Bewährtes wird übernommen, aber es kommt auch ein frischer Wind ins Unternehmen. Neue Fragen werden gestellt: Nach welcher Vision richten wir unsere Bemühungen für die Zukunft aus?
Stefan Ehrlich-Adám, Geschäftsführer von EVVA, sieht den Erfolg in erster Linie im Zusammenhalt seiner Mitarbeiter: „Eine wichtige Komponente ist das Bild der Zukunft, das Bild wohin die gemeinsame Reise gehen soll. Eine weitere ebenso wichtige Komponente ist eine gute Mannschaft, ein gutes Team, das die hochgesteckten Ziele auch konsequent umsetzt und kontinuierlich verfolgt."
Durch diesen Entwicklungsprozess wird EVVA heute als das wahrgenommen, was es ist: eine internationale Unternehmensgruppe mit Niederlassungen in 11 Ländern und über 850 Mitarbeitern.
„90 Jahre EVVA bedeuten auch 90 Jahre Teamarbeit, denn nur gemeinsam können wir die angestrebten Ziele und Erfolge auch realisieren“, fasst Stefan Ehrlich-Adám die erfolgreiche Geschichte des Familienunternehmens EVVA zusammen.
www.evva.com





