News, Presse, Referenzen | 30. Januar 2009 Achtung Hochspannung!
Es liest sich wie ein Krimi: Herr Brenner macht es sich auf der Couch vor dem Fernseher bequem. Plötzlich Stromausfall. Kein Licht mehr. Verärgert öffnet er die Wohnungstür, um den Verteilerkasten im Stiegenhaus zu überprüfen. Er kommt nicht weit. Ein Einbrecher schlägt ihn von der Seite nieder. Was war passiert?
Herr Brenner konnte nicht wissen, dass der Einbrecher kurz zuvor den ungesicherten Verteilerkasten manipuliert und dann neben der Tür gelauert hatte. Der Dieb dringt nun ungehindert in seine Wohnung ein und flüchtet 10 Minuten später mit der Beute. Ein anderes Beispiel: Tatort Betrieb. Delikt Sabotage. Ein frustrierter Mitarbeiter rächt sich am Unternehmen. Er bricht mangelhaft geschützte Sicherungskästen auf und macht sich an der Stromversorgung zu schaffen. Betriebsstillstand. Nichts geht mehr.
Keine schönen Geschichten. Und noch dazu keineswegs erfunden. Dies sind nur zwei Situationen von vielen, die eines deutlich zeigen: Die Sicherheit bei elektrischen Anlagen – ob in Wohnhausanlagen oder in Unternehmen – lässt sich oft mit Leichtigkeit umgehen. Oftmals gibt es überhaupt keine Absicherungen. Es müssen aber nicht immer kriminelle Absichten dahinter stehen. Jahr für Jahr verletzen sich zahlreiche Hobby-Elektriker, weil sie unsachgemäß an Sicherungskästen hantieren. Auch Todesfälle durch elektrischen Schlag sind leider keine Seltenheit. Doch es geht auch anders. Ein Umdenken findet statt. Das mechanische Magnet-Code-System (MCS) von EVVA, einem der führenden Sicherheitsanbieter in Europa, spielt dabei eine wichtige Rolle. Wie das folgende Beispiel beweist.
Höchster Schlüsselschutz für elektrische Anlagen
Das Kuratorium für Elektrotechnik, kurz KFE, ist der Interessenvertreter für das österreichische Elektrotechnikergewerbe. Das Kuratorium widmet sich auch den Fragen der Sicherheit und zeigt – wie oben beschrieben – unzureichende Schutzmaßnahmen auf.
Ein Einsatz mit großem Erfolg: Ab 2009 ist es verpflichtend, elektrische Anlagen im Versorgungsgebiet von Wienstrom (Hausanschlussräume, Sicherungskästen, Steigschächte etc.) ausschließlich mit dem mechanischen MCS-System von EVVA auszustatten. Dies gilt für Neuanlagen sowie bei Umbauten oder Renovierungen. Warum hat sich das KFE gemeinsam mit seinen Partnern gerade für das Magnet-Code-System entschieden? Aus einem einfachen Grund: MCS gilt als eines der sichersten Schließsysteme der Welt!
Richard Lesonitzky, Vorstandsmitglied des KFE, und Kommerzialrat Ing. Rudolf Mayer, Ausschussmitglied der Wiener Landesinnung der Elektrotechniker, bringen es auf den Punkt: „Elektrische Anlagen zählen zu den sensiblen Bereichen und benötigen daher einen besonderen Schutz. Das Magnet-Code-System von EVVA hat uns mit seiner weltweit einzigartigen Schließtechnologie überzeugt. Es gewährleistet höchsten Kopierschutz und optimale Nachschlüsselsicherheit. Die schon seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit und die zahlreichen Branchenreferenzen von EVVA waren sicher weitere Argumente für unsere Entscheidung.“
Das Magnet-Code-System wurde für höchste Sicherheitsanforderungen entwickelt:
- MCS bietet 3fache Sicherheit durch eine magnetische und zwei mechanische (Profil und Sperrstifte) Codierungsebenen.
- Die acht Permanent-Magnete aus Samarium-Cobalt-5 können mit herkömmlichen Mitteln weder um- noch entmagnetisiert werden.
- MCS ist unempfindlich gegen Verschmutzung (abgedichtete Sperrelemente). Die Magnetisierung hält ewig!
- Höchster Schutz auch vor unberechtigten Nachschlüsseln durch technologische, organisatorische und gesetzliche Maßnahmen (Kopier-, Abtast-, Aufbohr-, Kernziehschutz, Sicherungskarte, Patente).
Nur befugte Personen (zuständiger Elektriker, Stromanbieter) können mit ihrem MCS-Schlüssel öffnen und sperren. Das System erlaubt durch seine immense Variationsvielfalt komplexe Berechtigungsvergaben. Das ist bei den unzähligen Schließanlagenkreisen auch notwendig.
Für 2009 wird vom Kuratorium ein Bedarf von ca. 8.000 MCS-Einheiten prognostiziert. Mit MCS kommt dann umfassende Sicherheit in die Wohnhäuser und Unternehmen. Es muss ja schließlich nicht immer ein Krimi sein.





