News, Presse | 25. Februar 2008 Aktuell: Einbruchsmethode „Schlagpicking“
EVVA antwortet mit schlagfester Sicherheit!
Derzeit wird in den Medien wieder verstärkt über das so genannte „Schlagpicking“ diskutiert. Ist Schlagpicking eine neue Einbruchsmethode oder ein alter Hut? Werden durch die Berichte die Verbraucher zu Recht gewarnt oder eher unnötig verängstigt? Und ist das Ganze wirklich so kinderleicht, wie es zum Teil in der Presse dargestellt wird?
Als Anbieter hochwertiger Sicherheitssysteme hat sich die Firma EVVA
– einer der europaweit führenden Hersteller von Sicherheitstechnik – schon seit langem mit dem Thema auseinander gesetzt. In den Berichten wird oft behauptet, dass jeder, der das Prinzip erkannt hat, prinzipiell in der Lage sei, entsprechende Werkzeuge selbst herzustellen und Türen problemlos zu öffnen.
Wie funktioniert Schlagpicking?
„So einfach ist es natürlich nicht“, entgegnet Ing. Christian Mahr, Leiter Marketing und Entwicklung bei EVVA. „Die Schlagtechnik-Methode erfordert viel Fingerspitzengefühl, Übung und technische Einrichtungen zur Herstellung des Schlagschlüssels.“ Schon der Vergleich mit dem Billardkugel-Prinzip macht deutlich,
wie sensibel die Vorgehensweise sein muss: So wie sich beim Aufprall zweier Billardkugeln die Bewegungsenergie von der einen auf die andere überträgt, wird durch die Schlagwirkung Energie von den Kernstiften auf die Gehäusestifte im Zylinder übertragen, die sich dann entsprechend bewegen.
Wenn der Schlüssel dann im richtigen Augenblick gedreht wird, ist eine Öffnung möglich.
Voraussetzung dafür ist allerdings nicht nur einige Erfahrung, sondern auch ein Schlüsselrohling, der genau in das zu manipulierende Schließzylinder-Profil passt. Es müssen auf jeden Fall der Hersteller und das Profil bekannt sein, danach muss der Rohling fachgerecht bearbeiten werden – für den spontanen Einbruchsversuch ist die Schlagtechnik also auf keinen Fall geeignet. Häufig sind die Schließzylinder auch von Kernziehschutzbeschlägen abgedeckt.
EVVA-Kunden sind gegen Schlagpicking gewappnet!
Weil das oben beschriebene Billardkugel-Prinzip nur bei Schließzylindern mit geteilten Stiftzuhaltungen greift, trifft es auf alle bewährten EVVA-Siftsysteme im Modulsystem nicht zu. Sowohl die federnfreien Wende-Schließsysteme 3KS und 3KSplus als auch das gefederte System DUAL verfügen über ungeteilte Zuhaltungen; auch das weltweit einzigartige Magnet-System MCS von EVVA kann mit der Schlagtechnik nicht geöffnet werden!
Durch die Ausrichtung auf die Modulbauweise im gesamten Produktportfolio hat EVVA einen wesentlichen Schritt gegen derartige Manipulationstechniken gesetzt. Aber auch für bestehende Zylinder mit geteilten Zuhaltungsstiften gibt es eine Lösung: Auf Kundenwunsch können diese Anlagen mit einer zusätzlichen Sicherung im Schließzylinder ausgestattet werden. Wie die Praxis zeigt, ist der Griff zum höherwertigen Schließzylinder letztendlich auch die kostengünstigere Investition, ganz abgesehen vom höheren Maß an Sicherheit und Komfort.
Nicht zu knacken
International renommierte Sperrwerkzeug-Spezialisten haben EVVA bestätigt, dass sowohl das beliebte und wirtschaftlich günstige 3KS-System als auch das Magnet-System MCS mit herkömmlichen Mitteln nicht zu „knacken“ sind.
Diese umfassende Sicherheit kommt nicht von ungefähr: EVVA hat sich zum Ziel gesetzt, ständig nach Verbesserungen und Innovationen in der Schließtechnik zu suchen und sie anwendergerecht auf den Markt zu bringen. In der hauseigenen Entwicklungsabteilung werden laufend Lösungen erarbeitet, die altbekannten und neuen Einbruchsmethoden Paroli bieten und die Sicherheit weiter erhöhen. Mit EVVA-Produkten können sich die Anwender – ob zuhause oder im Unternehmen – immer sicher und geborgen fühlen.




